Die Stahlakademie hat ein Heim

Eine professionelle Schwertkampfschule braucht ein angemessenes Ambiente, und wenn wir etwas anpacken, dann wollen wir es auch richtig machen. Nach vielen Stunden Internetrecherche, einigen Spaziergängen und viel wohlwollendem Federkrieg mit dem Sportamt hat die Stahlakademie nun ihren ersten Fechtboden. Was könnte besser zum Spiel der Klingen passen als eine historische Halle mit hohem Gewölbe, Kathredralen-artigen Fenstern und dunkler Holzvertäfelung?

Die Halle

Die Sporthalle der Helmholtzschule wurde 1901 vom Leipziger Architekten und Stadtbaurat Otto Wilhelm Scharenberg im gründerzeitlichen Stil der Neorenaissance erbaut. Sie enthält zwei mittelgroße Sporthallen, von denen die Stahlakademie an zwei Abenden pro Woche die schönere angemietet hat.

Neben dem wunderschönen Ambiente und reichlich Platz bietet die Halle ausserdem einen gut gepflegten, leicht federnden Parkettfußboden, gute Beleuchtung, ausreichend Trainingsmatten für ein Kampfsport-gerechtes Falltraining und natürlich Umkleiden mit heissen Duschen. Bei allzugroßer Hitze (oder wenn uns nur einfach danach ist) steht uns außerdem der angrenzende Sportplatz zur Verfügung.

Das Umfeld

Die Helmholtzschule befindet sich im Leipziger Westen und gehört gerade noch zum Stadtteil Lindenau. Der wunderschöne Karl-Heine-Kanal und die trendigen Kneipen-Meilen von Plagwitz sind jedoch nur einen Häuserblock entfernt. Einem geselligen Schwertkämpfer-Stammtisch steht also nichts im Wege.

Wir freuen uns, dass ein weiterer Schritt zur Fechtschule so reibungslos geklappt hat. Sollte Torsten -wenn es erst einmal richtig mit dem Training los geht- großen Zuspruch erhalten, stehen uns seitens der Stadt weitere Hallen zur Verfügung. Es wird spannend!